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2. MissionDay für Kids– Sie gehen in den Tempel, wir gehen sonntags ins Kino!

Endlich war es wieder soweit. Von vielen sehnlichst erwartet und von einigen bedauert, weil sie bedingt durch das verlängerte Wochenende nicht teilnehmen konnten. Der zweite Kinder-Missions -Tag. Gestartet wurde mit einer knackigen Lobpreiszeit mit Daniel D‘Monte und anschließend stellte Silvy Köhler anhand eines Interviews unsere Missionarin vor – Debbie Drotleff. „Bist du sportlich?“, fragte Silvy. Und Debbie antwortete schlagfertig: „Ich bin sportlich unterwegs, vor allem auf der Autobahn, wenn ich spät dran bin.“ 🙂  Außerdem erfuhren wir, das Debbie gerne einen Tag mit Maria Prean verbringen würde und sich endlich eine Technologie herbeiwünscht, mit der man sich von Ort zu Ort beamt. Anschließend nahm uns Debbie mit nach Tansania, genauer gesagt an den Rand des Lake Victoria, in ihr Kinderdorf Kemondo. Sie erzählte über die Hintergründe, warum einige Kinder im Kinderdorf gelandet sind, welche Gebäude es dort gibt, was die Kinder dort machen und wie das Leben abläuft. Als Debbie erklärte, dass man in Tansania mit der rechten Hand isst und sie also Gabel verwendet, war für ein Kind klar, dass die linke Hand dann als Messer herhalten wird. Aber dem ist nicht so. Die linke Hand ist die unreine Hand, weil man damit nach dem Gang auf das WC sich …

Um den Kindern zu verdeutlichen, was der Auftrag eines Missionars ist, hatte Debbie aus Tansania kleine getrocknete Fische dabei: Menschenfischen! Damit den Kindern dieser Auftrag eindringlich haften bleibt, hielt Debbie ihnen die geöffnete Fischtüte unter die Nase hielt. Puh, welch ein Duft. Anschließend durften die Kinder dann die Fische suchen, die in der KK11, im Treppenhaus und in der halben kleinen Königstraße versteckt waren. Also, falls ihr euch beim nächsten Besuch der KK11 im Treppenaus wundert, warum es nach Fisch riecht… Naja… wir hoffen, es wurden wirklich alle Fische gefunden 🙂

Apropos lecker essen… Natürlich gab es zum Mittagessen wieder die inzwischen schon traditionellen Hot-Dogs!

Anschließend starteten wir mit einem Flug nach Chiang Mai zu Familie Zaiss. Sie nahmen uns mittels Bilder mit in ihren Alltag und wie sie in Chiang Mai leben. Anhand von alltäglichen Beispielen stellten sie einen Bezug her zu Third Culture Kids, sogenannten TCK’s, und ihren Bedürfnissen und Nöten. Dies war auch für so manches Kind ein AHA-Erlebnis, da sie oft auch in Deutschland mit TCK’s, sei es in der Schule oder im Freundeskreis, in Kontakt kommen. Bei dem anschließenden Versuch, Gummibärchen mit Stäbchen zu essen, gab es viel Gelächter und der ein oder andere benutzte dann doch seine Hände. Ein schöner Satz, der kulturelle Unterschiede verdeutlichte war: Ein Thai-Kind geht in den Tempel, wir gehen sonntags ins Kino!

Es war mal wieder ein rundum gelungener MissionDay und wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten!

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