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Wachsmal-Kratzbild: erlebt – er lebt

 

Was ihr dazu braucht:

  • Weiße Karteikarte (Postkartengröße)
  • Bunte Wachsmalstifte
  • Schwarze Wachsmalstifte
  • Einen Kratzer aus dem Wachsmalkasten oder angespitzte Buntstifte für dünne Linien
  • Tischunterlage (wichtig da es ein wenig dreckig wirdJ)
  • Eine Bibel zum Nachlesen: Lukas 24,11-32

 

Geschichte Teil 1 (zum Vorlesen oder selber lesen):

Jesus ist mit seinen Freunden zusammen. Er verbringt viel Zeit mit Ihnen. Auch Kleopas und sein Freund gehören dazu und sind immer in seiner Nähe. Sie alle hatten Jesus auf unterschiedliche Weise kennen gelernt. Aber alle waren sofort von ihm begeistert gewesen. Wenn Jesus eine Geschichte erzählt oder mit Leuten spricht, hören sie genau zu, was er sagt. Denn daraus schöpften sie Hoffnung für ihr Leben. Jesus war anders als die Lehrer, die sie kannten. Bei Jesus spürte man, dass er ein ganz besonderer Mensch war. Und Jesus tat viele Wunder. Er machte Kranke gesund und befreite sie von ihren Schmerzen. Er weckte sogar Tote auf. „Vielleicht ist er wirklich der Messias, der Retter, auf den wir schon so lange warten“, hatten sie sich überlegt. Und sie waren sich sicher. Immer wollten sie bei Jesus bleiben. Aller war wunderbar gewesen. Aus dem was er sagte schöpften sie Freude und Hoffnung für ihr Leben. Seit Jesus bei ihnen war, ist ihre Welt fröhlicher und bunter geworden. Sie freuten sich auf jeden neuen Tag und waren gespannt, was Jesus dann wieder von Gott erzählt und was er tun wird. Jesus hatte einen besonderen Blick für die Menschen. Und eine besondere Liebe und Freude. Sie wollten noch viel mit ihm zusammen erleben.

  1. Mal-Aktion:

Kleopas war froh über seinen Freund Jesus. Wie würdest du Freude darstellen? Welche Farben würdest du dafür verwenden?

Du darfst die weiße Karteikarte so anmalen, dass man gleich erkennt, dass es mit Freude zu tun hat. Bemale die ganze Karte und lass keine freie Fläche übrig. Du kannst eine einfarbige Fläche malen oder fröhliche Szenen (einen Regenbogen über die ganze Karte, bunte Luftballons,…) Male bitte ganz Kräftig, dass die Farben richtig kräftig leuchten – also feste drückenJ. Und lass keine weiße Stelle übrig.

  • Lege eine kurze Gebetspause ein und sag Gott DANKE für all das, was dir Freude macht

 

Geschichte Teil 2:

Eines Tages ist Jesus mit seinen Freunden zusammen im Garten Gethsemane. Es ist Nacht. Jesus ist schon die ganze Zeit unruhig. Seine Freunde merken dies, doch verstehen nicht so recht was los ist.

Plötzlich tauchen römische Soldaten auf. Sie sind schwer bewaffnet und nehmen Jesus gefangen. Jesus wird vor seinen Freunden verhaftet und er wehrt sich nicht einmal. Er scheint alles genau zu wissen, was geschieht und hat keine Angst. Doch seine Freunde haben große Angst und laufen weg. Sie lassen Jesus alleine.

Die römischen Soldaten nehmen Jesus mit und machen ihn den Prozess. Sie werfen ihn Gotteslästerung vor. Aber das stimmt nicht! Jesus ist unschuldig. Er wird unschuldig zum Tode verurteilt und stirbt grausam am Kreuz. Jesus wird auf dem Berg Golgatha gekreuzigt.

Dieser Jesus, von dem nicht nur Kleopas viel erwartet hat, war nun Tod. Unfassbar. Einfach aus dem Leben gerissen. Traurige Stimmung machte sich unter den Freunden von Jesus breit. Sie waren sehr, sehr traurig, dass Jesus nicht mehr bei ihnen war. In ihnen ist es ganz schön dunkel geworden. Sie wissen weder ein noch aus und vor allem wissen sie nicht, wie es weitergehen soll.

  1. Mal-Aktion:

Kleopas und seine Freunde sind sehr traurig über den Tod von Jesus. Wie würdest du Trauer farblich darstellen? Welche Farben zeigen Trauer und Traurigkeit an?

Du darfst jetzt dein schönes fröhliches Bild mit schwarzen Wachsmalstift übermalen. Keine Farbe soll mehr zu sehen sein. Wie schaut deine Karte aus?

  • Auch hier lade ich dich zu einer Gebetspause ein. Was macht dich traurig? Was macht dir Sorgen? Du kannst es Jesus jetzt sagen.

 

Geschichte Teil 3:

Jesus ist tot. Alles scheint aus zu sein. Vorbei. Das war es denken die Jünger. Und Kleopas und sein Freund möchten weg von Jerusalem. Schnell weg von hier. Deshalb beschließen sie, wieder nach Hause zu gehen, nach Emmaus. Unterwegs unterhalten sie sich über das, was sie mit Jesus alles erlebt haben. Sie können es einfach nicht begreifen. Jesus ist tot. Alles ist vorbei.

Ein Mann sieht die Beiden. Sieht das sie traurig und bedrückt laufen. „Warum seid ihr so traurig?“. Und da erzählen sie ihm, wie froh sie waren als Jesus noch lebte – und dass sie nun traurig sind da er tot ist. „Einige Frauen, sie zu uns gehörten, haben uns nach der Kreuzigung dazu noch total erschreckt. Sie sind um Grab von Jesus gegangen. Aber das Grab war leer. Jesus lebt sagen sie jetzt. Aber wie kann man so etwas glauben?“

Und dann begann der Mann zu erzählen. Von Gott und auch von Jesus. Doch eigentlich hörten die beiden nur mit einem Ohr zu. Sie waren nicht wirklich bei der Sache, zu sehr hatte das Erlebte sie mitgenommen.

In Emmaus angekommen laden sie den Mann zum Essen ein. Es ist Abend geworden. Als sie am Tisch sitzen, nimmt der fremde Mann das Brot, dankte, bricht es und gibt es Kleopas und seinem Freund. Da erkennen sie plötzlich, dass es Jesus selbst ist. Sie freuen sich. Jesus lebt tatsächlich. Die Frauen hatten recht. Jesus ist bei ihnen. Die beiden sind so voller Freude und rennen den ganzen Weg nach Jerusalem zurück. Sie wollen diese freudige Nachricht – dass Jesus tatsächlich lebt – nicht für sich behalten. Ihre Freunde sollen es hören. „Jesus lebt. Er ist auferstanden. Er ist tatsächlich auferstanden“ rufen sie. Neue Hoffnung und Freude strahlt durch ihre Trauer hindurch. Er lebt.

  1. Mal-Aktion:

Nehmt einen Kratzer und kratzt aus dem schwarzen Bild ein fröhliches Bild heraus. Ihr könnt eine Szene aus der Geschichte kratzen oder etwas was ihr mit Fröhlichkeit verbindet wie z.B. zwei Freunde, ein großes Herz, eine Sonne, …

Die Karwoche ist angebrochen. Da denken wir an den Tod Jesu am Kreuz. An seinen Leidensweg. Wie er geschlagen wurde und von seinen Freunden verlassen war. Wie er am Kreuz starb. Aber es blieb nicht dabei.

Wir feiern Ostern und seine Auferstehung. Wir feiern das er lebt und dass er auch heute noch mit uns unterwegs ist. Das ist ein Grund zur Freude, deshalb dürfen wir die schwarze Farbe wieder von unseren Bildern kratzen. Und es ist ein Grund, es weiterzusagen. Das Jesus lebt und er uns lieb hat.

  • Gebetspause: Bitte Gott dir zu zeigen, wen du von Ostern erzählen sollst
  • Vielleicht schickst du deine gemalte Karte an einen Freund und erzählst ihn was du mit Jesus schon erlebt hast und das er lebt.

 

Ich wünsche euch eine jesusmäßige Karwoche. Das ihr ihn erlebt. Seid gesegnet, eure

Silvy Köhler

Kinder- und Jugendarbeit City Chapel e.V.

E-Mail: Kinder-Jugend@citychapel.de

Blog: https://www.citychapel.de/teens

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