Noch keine Kommentare

City Chapel Goes Romania

10 Mutige aus unseren Reihen haben sich gemeinsam in den Flieger nach Bukarest gesetzt und sich auf das Abenteuer „Rumänien“ eingelassen.

3 Stunden später waren wir in einer anderen Welt – der großen Walachei (ja, die gibt es wirklich). Wir hatten schon viel in den Medien über Roma gehört und hatten nun die Chance, uns ein eigenes Bild vom Leben in einem Zigeunerdorf zu machen: simple life pur. Abseits der rumänischen Gesellschaft, in schwer zugänglichen Schluchten leben sie isoliert in sehr einfachen Hütten aus Holz und Lehm, die auch im strengen Winter als Behausung dienen. Zahlreiche Kinder liefen uns gleich neugierig entgegen und wurden zu unseren ständigen Begleitern. Nachdem die Integration recht mühelos gelungen war, konnten wir gleich am nächsten Tag unsere Muskeln spielen lassen und gemeinsam mit einigen Dorfbewohnern Beton mischen und ein Fundament für ein zuvor abgebranntes Haus entstehen lassen … und das alles bei sonnigen 35°C. Abends ging es dann gleich weiter: ein Beauty-Abend für die toughen Roma-Mädels stand auf dem Programm, um ihnen ihre von Gott gegebene Schönheit vor Augen zu führen. Auch von der Schönheit des Landes konnten wir uns überzeugen – ein Tagestrip in die Karpaten, chillen am See und City-Tour in Bukarest standen auf dem Programm und haben uns als Team zusammenwachsen lassen.

Neben Selbstversorgung, Gartenarbeit, verschiedenen Aufgaben im Gemeindezentrum, in dem wir Herberge gefunden hatten, lagen uns vor allem die Roma-Kids am Herzen. In verschiedenen Roma-Dörfern verbrachten wir Zeit bei Spiel & Spaß, Tanz & Gesang, Pantomime & persönlichen Zeugnissen um ihnen ein Stück von der Hoffnung, die auch unser Leben trägt, weitergeben zu können. Wir waren überrascht über die Anzahl der Kinder, die zum Teil sogar mit ihren Eltern aus allen Himmelsrichtungen herbeigeströmt sind- wow! Es ist erstaunlich, wie Gott die Fähigkeiten von jedem von uns wunderbar zu einem Ganzen zusammengefügt hat und wir erleben durften, wie sehr wir selbst dabei beschenkt wurden. Das einfache Leben dort hat uns auch persönlich herausgefordert, unser eigenes zu reflektieren und einige Verhaltensweisen und gesetzte Prioritäten neu zu überdenken. Obwohl wir die Sprache nicht konnten und uns als Team vor Ort erst kennengelernt haben, hatten wir eine super Zeit zusammen und schauen sehr dankbar auf unser Wild-Wild-East-Abenteuer zurück. Wer nicht dabei war, hat echt was verpasst!

Einen Kommentar posten