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denkweise – Europa zwischen Christentum, Islam und Säkularismus

Im Vortrag vom 11. Juli 2014 beschäftigte sich der Islamwissenschaftler Carsten Polanz anhand von vier Schlüsselbegriffen (Frieden, Freiheit, Liebe und Toleranz) mit der Identitätskrise Europas. Dabei ging er vor allem der zunehmenden Sprachlosigkeit in Glaubens-, Werte- und Sinnfragen nach.

Während auf der einen Seite die Säkularisierung voranschreitet und Atheisten missionarisch für ein Leben ohne Gott werben, rechnen einflussreiche islamische Gelehrte und Prediger bereits mit der ideologischen Eroberung des Westens. Vor allem Salafisten nutzen das geistliche Vakuum Europas und versprechen jungen Menschen Gemeinschaft und Orientierung in einer zunehmend materialistischen und individualistischen Gesellschaft. Statt sich ängstlich oder gleichgültig in ihre eigenen vier Wände zurückziehen, sollten Christen das Beste einbringen, was sie haben: Jesus Christus.

Der Referent Carsten Polanz ist Islamwissenschaftler, Doktorand der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, Mitarbeiter des Instituts für Islamfragen der evangelischen Allianz sowie Redaktionsleiter der zweisprachigen Zeitschrift “Islam und christlicher Glaube / Islam and Christianity“.

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