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Finisher – das Männerprojekt

Kleiner Erfahrungsbericht mitten aus dem Projekt: Finisher.

Als ich von dem Projekt Finisher hörte, war der Kern für mich irgendwie nicht greifbar. Was wollen die Initiatoren bezwecken? Dazu kam, dass ich eine natürliche Abwehrhaltung gegenüber verbindlicher Teilnahme habe. Die Aussage, sich mit ganzem Herzen und Seele auf dieses Projekt einzulassen, machte das auch nicht besser. Was werden da für Leute mitmachen? Kann ich denen vertrauen? Sind sie es eigentlich wert – oder geistlich ausgedrückt: besitzen sie die geistliche Reife und Differenziertheit in mein Leben zu schauen?

Einige Zeit später saß ich mit einem guten Freund beim Feierabendbier zusammen. An diesen Abenden reden wir häufig über die City Chapel, über uns und unser geistliches Zuhause, gemachte Erfahrungen etc.; Jedenfalls ging es an diesem Abend um die Passivität, die wir als Mitglieder so häufig an den Tag legen. Wir waren uns einig, dass jetzt einfach mal etwas passieren muss um aus dieser „geistlichen Opferrolle“ heraus zu kommen. Da fiel uns – wie hieß es noch gleich? – Finisher ein und wir beschlossen es einfach zu wagen: Es kann ja nur so gut (oder schlecht) werden, wie ich als Teilnehmer bereit bin mich ein zu bringen!

Ich denke, es ist im Sinne von vielen Teilnehmern zu sagen: Die persönlichen Projekte, durch Finisher neu entfacht, entwickeln sich zu echten Herausforderungen, die endlich machbar und greifbar werden. Im Grunde geht es darum, deine einsam ausgetragenen Kämpfe mit Hilfe von deinen Brüdern anzugehen. Ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass ich lange nicht mehr so ehrlich mit anderen Brüdern über persönliche Gefühle und Kämpfe gesprochen und von anderen so viel gehört habe. Eigentlich ist es ja schon eine Leistung, wenn man vom männlichen Geschlecht auf die Frage „Wie geht’s dir?“ mehr als ein „gut“ hört.

Hier sind ein paar gesammelte Zitate von anderen Teilnehmern:

  • “Wieder mit Zug zum Tor spielen”
  • „Provozierend”
  • „Endlich wieder Männerarbeit“
  • „Inspirierend”
  • „Ehrlich“
  • „Herausfordernd”
  • “Lustlos hingehen – motiviert wieder weggehen “
  • “Kampf gegen die Beliebigkeit”
  • „Prioritäten neu ordnen“
  • „das Leben als Chance zu sehen“
  • „Längst überfällig”
  • „Man merkt, man ist einfach nicht allein mit seinen Problemen “

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