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Unsere BU`ler auf der Konferenz für Weltmission

„Jesus Christus herrscht“ war das Motto der diesjährigen Stuttgarter Konferenz für Weltmission, an der wir gemeinsam mit den BU`-lern teilnahmen.

Wie das ganz praktisch aussieht, erfuhren wir von den Einsatzberichten der Christlichen Fachkräfte und Co-Workers. So verschieden die Einsatzländer auch waren, alle hatten etwas gemeinsam: Gottes Liebe weltweit erfahrbar zu machen, stellt einen vor Herausforderungen, bei denen Komfortzonen überwunden werden müssen. Hier beweist sich das Vertrauen auf Gottes Fürsorge alltäglich. An allen Gesichtern konnte man ablesen: es lohnt sich, denn überall wo in Gottes Reich investiert wird passiert etwas mit Ewigkeitswert.

Bei der anschließenden Predigt nahm uns Pastor Roland mit in seine Jugendzeit und die existenziellen Fragen, die seine Entscheidung zum vollzeitlichen Dienst begleiteten. Wozu lebe ich? Ist mein Beruf auch meine Berufung? Nicht nur die unattraktive Aussicht auf einen Lebensabend vor dem Fernseher brachte ihn nach Afrika. Er wurde sich dessen bewusst, dass der Missionsbefehl Jesu die unausweichliche Antwort auf seine Fragen war. Die Bedenken der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten sollten uns nicht davon abhalten, Gott zu folgen, denn unsere Unfähigkeit ist sein Expertengebiet. Wenn wir uns unter Jesu Herrschaft stellen, dann erleben wir wahre Freiheit, Schutz und werden von ihm bevollmächtig.

„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“ Dieses geflügelte Wort wurde eindrucksvoll vom Vortrag des iranischen Gründers und Leiters des Londoner Theologischen Zentrums PARS, Dr. Mehrdad Fateh untermauert. In der Islamischen Republik Irans beobachten wir trotz Verfolgung und wachsendem staatlichen Widerstands aktuell eine der am schnellsten wachsenden Kirchenbewegung weltweit. Unzählige Berichte über Heilungswunder, Christuserscheinungen in Träumen und Visionen sowie über die Neugier an christlichen Fernseh- und Radiosendungen zeugen hiervon. Eine Geschichte über eine analphabetische und schwerhörige ältere Dame, bei der Jesus ihre Schwachheit in Stärke verwandelte, berührte uns BU‘ler besonders. Clever lässt sie sich das Evangelium von einsamen Menschen in Bussen laut vorlesen. Viele der stillen Zuhörer sprachen sie daraufhin an und schon wurde der erste fruchtbare Same ausgeworfen.

Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Dominik Naeher bezeichnete seinen Arbeitsplatz in Nordkorea als Fenster zur Welt. Auf unglaubliche Weise können Christen in der Universität durch freundschaftliche Beziehungen Vertrauen zur kommenden nordkoreanischen Elite aufbauen, um dieser westliches Denken und Kultur und damit implizit ihren Glauben näherzubringen.

Doch all diese Frontberichte sind nicht passive Unterhaltung, sondern Aufruf zum Handeln: Wir können unseren Glaubensgeschwistern durch anhaltendes Gebet, finanzielle Unterstützung oder Entsendung von Mitarbeitern beistehen.

Was bleibt übrig nach so vielen Eindrücken und Impulsen? Eine ganz persönliche Frage, die im Hinblick auf die bevorstehende Fußball Weltmeisterschaft so ausgedrückt werden kann:

Bleibst du bloß ein Fan, der auf seinem warmen Sessel das Finale auf dem Rasen des Stadions der Weltmissionsgeschichte verfolgt und den Kommentaren lauscht? Oder hörst du die Stimmen deines Trainers und deiner Mitspieler, die dich auf den Platz rufen? Hörst du, wie der Trainer dir zuspricht, dass du kein Fan, sondern ein echtes Teammitglied der himmlischen Nationalmannschaft bist? Wie wirst du deinem auf dich wartenden Team helfen und was bist du bereit zu investieren? Laut ertönt es durch die Stadionlautsprecher: „Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.“

Wenn Christus in deinem Leben herrscht, dann bist du beschützt!

„Denn des HERRN Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.“ 2. Chr. 16,9

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