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MissionDay für Kids in der City Chapel: Wie groß ist Gott?! 150 Kilometer…!

MissionDay für Kids in der City Chapel

Wie groß ist Gott?! 150 Kilometer…!

Es ist Dienstag morgen 10.00 Uhr. Wir befinden uns in der KK11. Eine Gruppe von 8 Personen, bestehend aus Mitarbeitern von der Kinder- und Jugendarbeit, vom Missionsteam und unseren Missionaren, bespricht die letzten Details für den heutigen MissionDay für Kids.

Wie stellen wir die Tische? Wer geht nach dem Mittagessen mit den Kids nach draußen? Haben wir auch genug Getränke oder müssen wir noch mal schnell zu Lidl rüber…?

Silvy Köhler ist routiniert und hat den Überblick, verteilt die letzten Aufgaben und schon stehen die ersten Kinder im Raum. Pünktlich um 11.00 Uhr startet der Kinder-Missionstag.

24 Kinder von der 1.-7. Klasse sitzen gespannt auf Ihren Stühlen. Gestartet wird mit einer rockigen Lobpreiszeit mit Daniel D’Monte. Als Daniel die Frage stellt wie groß unser Gott ist, kommt die Antwort von einem Jungen: „150 Kilometer!“. Da müssen doch alle etwas schmunzeln, ja Gott ist unglaublich groß.

Anschließend werden unsere Chapel Missionare Christian und Julia Waidelich, mit Interviewfragen,  von Silvy vorgestellt.

So erfahren wir das Christian Motorradsound als Klingelton auf seinem Handy hat und gerne mal Vitali Klitschko treffen würde, und Julia jeden Morgen beim Aufwachen denkt: „Mensch, bin ich müde.“ Außerdem ist Brokkoli sehr gesund und man kann den Stamm von Brokkoli ruhig mitessen.

Familie Waidelich hat einen Koffer mit dabei. Wer weiß denn, welche Produkte aus dem Supermarkt schon eine lange Reise hinter sich haben und aus Ecuador kommen?  Avocado, Bananen, Kaffe- ja klar… aber Rosen? Das hätten die wenigsten gedacht.

So nehmen uns Waidelichs mit auf eine Reise nach Ecuador, auf der sie uns mittels Bilder, Filme und spanischen Liedern einen Eindruck von ihrer Arbeit, aber auch von der Kultur, in der sie dort leben, vermitteln. Christian erklärt uns, wie wir anhand eines Leitfadens die gute Botschaft unseren Klassenkameraden und Freunden weitergeben können. Und nach einer Runde von dem allgemeinbekannten Obstsalat-Spiel, natürlich mit ecuadorianischen Früchten wie Babaco, Guaba, Papaya und Mango ist es auch schon wieder Zeit für das Mittagessen. Bei der Antwort auf die Frage was es zu essen gibt, bricht ein Jubelgeschrei aus – schön zu sehen, wie einfach es ist Kinder glücklich zu machen. Es gibt Hot Dogs…

Nach der Mittagspause mit genügend Bewegung und irritierten Blicken der Fußgänger, warum so Kinder in der Fußgängerzone durch mit Kreide auf den Boden gemalte Kreise hüpfen, ging es mit dem zweiten Programmteil weiter.

Nachdem die Vorstellung von Waidelichs sehr interessante Informationen zu Tage förderte, wurden Daniel und Damaris auch wieder mit außergewöhnlichen Fragen gelöchert.

So konnten wir erfahren, dass Daniel, sollte er mal in einen Boxring steigen müssen,“ Eye of the Tiger“ hört und seine Lieblings-Eishockey-Mannschaft die Winnipeg Jets sind. Damaris würde heute als Studiengang Musik wählen und hat in jedem Urlaub Schokolade dabei. Außerdem passen in einen kenianischen 9-Sitzer-Bus offiziell 20 Leute rein und Daniel musste bei der Hochzeit keine Kühe für seine Braut zahlen.

Nach einem eindrücklichen Video über MAF und einem spannenden Quizz über Kenia, nehmen uns Loewen-Rudgers mit in einen Tag eines MAF-Piloten, den die Kinder ganz anschaulich nachspielen dürfen und somit einen ganz praxisnahen Einblick in die Aufgaben eines Piloten bekommen.

So wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt, da gab es dann die Missionare, Entwicklungshelfer oder Dorfbewohner, die zum ersten Mal die Bibel in ihrer Sprache bekamen oder krank waren.

Anschließend durften alle kreativ werden. Es galt den bestfliegenden Papierflieger zu falten, der dann bei einem spektakulären Weitwurfwettbewerb zum Sieger gekrönt werden sollte.

Die Zeit verging wie im Flug J und schon standen die ersten Eltern wieder vor der Tür.

Es war ein rundum gelungener MissionDay für Kids, der nach einer Wiederholung verlangt und in einem Punkt waren sich alle am Ende des Tages einig: Heute hat sich einmal mehr gezeigt, dass unser  Gott nicht nur 150 Kilometer groß ist, sondern unendlich groß und allmächtig.

 

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