Gott will, dass Menschen aus allen Sprachen, Völkern und Nationen zum Glauben an seinen Sohn Jesus Christus kommen und in einer Gemeinde integriert werden. Er will der HERR ihres Lebens sein, damit sie Ihm unter der Leitung und Kraft des Heiligen Geistes dienen und Ihn mit ihrem Leben ehren.

Wir freuen uns, dass wir als City Chapel Mitarbeiter aussenden können, die in Europa und im weltweiten Ausland arbeiten und diesem Auftrag in den verschiedensten Formen nachkommen. Dadurch hat jeder Einzelne aus der Gemeinde das Vorrecht, an Gottes Sendung beteiligt zu sein, Menschen mit Seiner Liebe zu erreichen. So wie es ein Missionar in Südamerika formulierte: „Ich bin bei euch, weil Menschen in Deutschland Gott lieben und die Chilenen lieben. Und weil sie selber nicht alle kommen können, haben sie mich zu euch gesandt.“

Konkret ist unsere Aufgabe u.a. für unsere weltweiten Mitarbeiter da zu sein und ihnen zu helfen in allen Bereichen des Lebens, die Auswahl und Vorbereitung zukünftiger Mitarbeiter, Begleitung in ihrer Vorbereitungszeit, Beteiligung an Aussendungsgottesdiensten und Infoabenden, Weitergeben von aktuellen Infos an die Gemeinde, die Betreuung von „Ankerpersonen“ und „Basisteams“ aus der Gemeinde.

„… solchen Menschen sollt ihr die Ehre erweisen, die ihnen zusteht.“ (Philipper 2,29)

Bei Fragen dürft Ihr uns gerne per E-Mail schreiben.

Harald und Beate Hämmerling

Harald und Beate Hämmerling

Unsere Mitarbeiter im weltweiten Einsatz

Albanien: Alexander und Diana Eichholz mit Miriam und Marlene

Missionar Alexander EichholzMissionswerk: OM

Einsatzort. Albanien

Arbeit: mit behinderten und benachteiligten Kindern und Jugendlichen; Dienst an den Armen.

Familie Eichholz ist seit 2010 in Albanien und arbeiten dort mit OM. Im Sommer 2012 haben sie den Einsatzort gewechselt. Sie leben und arbeiten jetzt in der zweitgrößten Stadt Albaniens, in Durrës. Dort gehören sie zu einem OM-Team, das aus insgesamt sechs Personen besteht und sind Teil der „Kisha e dishepujve“ (Kirche der Jünger Jesu). Ihre Tätigkeit ist primär sozialer Natur. Alexander arbeitet mit behinderten Kindern. Sie gelten in Albanien als Schande und werden daher oft versteckt gehalten. Er besucht die Kinder und ihre Familien daheim und möchte durch praktische Tipps und Ermutigung zeigen, dass sie in Jesu Augen wertvoll und geliebt sind.

So tun sie diese Arbeit aus der Liebe Christi heraus, um behinderten und benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Liebe Gottes nahe zu bringen, dass Er sie nicht vergessen hat. Darüber hinaus unterstützen sie arme Familien und knüpfen Freundschaften in der Nachbarschaft, um ihnen zu begegnen. Diana besucht zusammen mit der einheimischen Ärztin Dr. Myzi und einer Teamkollegin verarmte Roma-Familien mit kleinen Kindern. Sie bringen neben Lebensmittelpaketen und Windeln vor allem auch Zeichen der Liebe Gottes für die Ärmsten der Armen.

Gerade der Dienst an den Armen stellt sie vor große Herausforderungen:

„Was können wir tun, um vor allem die Situation der Kinder zu verbessern? Das Beste, was wir tun können, ist zu diesen Familien hinzugehen und Anteil zu nehmen an ihrem Leben. Jesus, der „arm gewordene Gott“, hat gesagt, wie wir mit Menschen am Rande unserer Gesellschaft umgehen sollen: Hungernden etwas zum Essen geben, Durstigen zu Trinken geben, Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Kranke und Gefangene besuchen.“ (Matthäus 25, 31-46).

Das versuchen sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten umzusetzen, um Jesu Liebe und sein Licht ins Dunkel vieler Familien zu bringen. Weiter haben sie die Leitung der Finanzen von OM Albanien.

Weitere Infos und Rundbriefe gibt es unter: basisteam.eichholz@gmail.com

oder Blog: http://oakwoods.wordpress.com/

Deutschland: Johannes und Hanna Exner

Missionar Johannes Hanna Exner

Missionswerk: Campus für Christus Deutschland

Einsatzort: Zwickau (Dresden)

Arbeit: Gemeindeaufbau, Kinder- und Jugendarbeit, Evangelisation, Büro- und Organisationaufgaben

Johannes und Hanna Exner arbeiten in Zwickau (Sachsen) als ausgesandte Mitarbeiter der City Chapel Stuttgart.

Der Weg von Johannes führte von der Citychapel aus 2007 nach Dresden, um dort evangelistische Projekte zu unterstützen. Hanna war bereits seit 2005 in einer Gemeindeneugründung in Zwickau aktiv. Im Jahr 2013 kreuzten sich die Wege der beiden. Seit ihrer Hochzeit sind sie als Ehepaar gemeinsam in Zwickau tätig.

Die Aufgaben von Johannes umfassen die administrative Unterstützung der Jüngerschaftsseminare „Berufung konkret“ und die pastorale Mitarbeit in der FeG Zwickau. Johannes und Hanna sind Teil des FeG-Gemeindeleitungsteams. Ihnen liegen besonders Menschen am Herzen, die Jesus noch nicht kennen. Die Schwerpunkt liegen dabei aktuell im Aufbau einer Teenagerarbeit, in der Gestaltung von Kreativnachmittagen für Kinder, sowie in der Praxisanleitung für evangelistische Gespräche und Veranstaltungen.

Anfrage wird weitergleitet über: harald.haemmerling@citychapel.de für weitere Infos und Rundbriefe an die Ankerpersonen Mathias und Anne Rocholl.

Ecuador: Christian und Julia Waidelich mit Levi und Jona

 

img_4843Missionswerk: DMG interpersonal e.V. / Vorort mit Partner SIM

Einsatzland: Ecuador / Provinz Loja

Seit Sommer 2014 leben Christian, Julia und der kleine Levi in Ecuador. In der abgelegenen Provinz mit Namen Loja gibt es noch einige Landstriche, kleine Städte oder Dörfer ohne Gemeinden, oft ohne einen einzigen der Jesus nachfolgt. Besonders außerhalb der gleichnamigen Provinzhauptstadt Loja besteht diese große geistliche Not.

Während der momentanen Orientierungszeit lernen sie verschiedene Gegenden der Provinz kennen, recherchieren über die Lage Vorort, investieren in bereits geknüpfte Freundschaften und verbinden sich mit bestehenden Gemeinden.

Ihr Moto ist 2. Timotheus 2,1-2 „…sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist. Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die fähig sein werden, auch andere zu lehren.“ Sie möchten Jüngerschaft leben, also Leben mit anderen teilen, selber Jesus folgen und es anderen vorleben, damit auch diese brennend leben um das Evangelium von Christus weiterzusagen. Außerdem möchten sie Mission fördern, Gemeinden in Ecuador für die Mission in und außerhalb Ecuadors begeistern.

Sie freuen sich über Kontakte, sind dankbar für Gebetsunterstützung, Eindrücke und praktische Hilfe. Seit 2011 gehören sie zur City Chapel Stuttgart und haben sich vor ihrer Ausreise in der Hauskreisarbeit in Korntal und im Musikteam eingebracht.

Aktuelle Updates, Kontaktmöglichkeit und den Rundbrief gibt es auf dem Blog von Familie Waidelich: www.encamino.info oder bei der Ankerperson Michael Jud: cjw.mission@gmail.com

Indonesien: Daniel

Daniel Pianka MissionarMissionswerk: CFI Christliche Fachkräfte International

Land: Indonesien

Ein leerer Schreibtisch, keine Termine und keine konkreten Aufgaben. Dafür gefühlt hundert neue Namen, tropische Temperaturen, eine neue Sprache und Leute die „Solar“ an der Tankstelle tanken (auf Deutsch: Diesel). Seit Januar bin ich in Yogyakarta. Dort unterstütze ich die UKRIM Universität dabei, ein Forschungszentrum für Erneuerbare Energien zu gründen. Und hätte nicht gedacht, dass so ein leerer Schreibtisch eine Herausforderung ist. Die größte Herausforderung bleibt aber, den Leuten in IndonesienHoffnung zu bringen und – auch dann weiterzumachen, wenn man gerade keine Ergebnisse sieht. Inzwischen ist der Schreibtisch voll und es macht unglaublich viel Spaß, genau am „Auslegungspunkt“ zu arbeiten, also dafür zu arbeiten, wofür man bestimmt ist. Und vor einer Woche durfte ich sogar den ersten Masterstudenten der Uni Stuttgart begrüßen!

Kenia: Daniel und Damaris Loewen-Rudgers mit Samara, Joshua und Aliza

loewen-rudgersMissionswerk: MAF Kenia

Einsatzort: Kenia/Ostafrika

Arbeit: Pilot – Transport von Mitarbeitern in entlegene Gebiete; Hilfstransporte; Medizinische Rettungseinsätze; Schulung von Piloten usw.

Daniel ist ursprünglich aus Kanada und Damaris aus Deutschland, da sie aber beide in Ostafrika/Kenia aufgewachsen sind, fühlen sie sich dort Zuhause und sind froh, gemeinsam dort dienen zu können. Beide sind Kinder von Missionaren und mit den afrikanischen kulturellen und mentalen Verhältnissen von Kindheit an vertraut. Daniel sah als kleiner Junge schon MAF-Piloten in Aktion und wollte schon früh in deren Fusstapfen treten. Damaris hatte auch immer den Wunsch nach Afrika zurückzukehren und dort durch Freundschaften und praktische Dienste Menschen die Liebe Gottes näher zu bringen. Sie sind seit dem 3. August 2008 in Nairobi (Kenia) stationiert, wo Daniel als MAF Pilot (Mission Aviation Fellowship) dient. Er ist mit seinem Flugzeug in ganz Kenia, Südsudan und Somalia unterwegs, besonders in den stark isolierten Gebieten, die mit dem Auto gar nicht oder nur sehr schwer erreichbar sind. Mit den MAF Flugzeugen transportieren die Piloten Nahrungsmittel, medizinische Hilfsmittel, Lehrer, Pastoren und Missionare, um den Menschen vor Ort Gottes Liebe in Wort und Tat näherzubringen. Damaris kümmert sich hauptsächlich um Samara, ist in ihrer Gemeinde vor Ort stark involviert und freut sich an den vielen Freundschaften mit Kenianern, die Gott ihr schenkt und eine große Bereicherung für sie sind.

„Wir dienen gerne mit MAF, weil uns die Vision dieses Dienstes sehr am Herzen liegt: Wir wollen Menschen, die extrem isoliert leben, die Möglichkeit bieten, Gottes Liebe in Wort und Tat zu erfahren und dadurch auch eine persönliche Beziehung zu Ihm aufbauen zu können. Dabei ist uns besonders wichtig, dass wir nicht „nur“ in Worten evangelisieren, sondern auch die Organisationen unterstützen, die durch ganz praktische Hilfen wie Lebensmittel, Medizin und Schulbildungsmaterial und –personal diesen Menschen die Hoffnung näher bringen, die wir in Jesus haben.Berufen leben heisst für uns, unsere Gaben dort einzusetzen, wo wir sind und uns dabei von Gottes Geist führen zu lassen, wie er uns gebrauchen will.“

Infos und Rundbriefe über die Ankerperson Caro Rebstock: carorebs@gmx.de

Mikronesien: Simon Hämmerling

 

simonhaemmerling

Missionswerk: (PMA Deutschland) www.pmapacific.org

Einsatzort:  Föderierte Staaten von Mikronesien auf der Insel Yap

Arbeit: Flugzeugmechaniker und Pilot, Mitarbeit in der örtlichen Gemeinde auf YAP.

Es begann alles im Jahr 1995, als ich mit 14 Jahren einen Brief an PMA schrieb, der mit Fragen über Piloten und Mechaniker Anforderungen gefüllt war. Als Missionarskind und Sohn eines Pastors habe ich schon früh mitbekommen, was es heißt, an Jesus zu glauben und Gott zu lieben und zu fürchten. Damals schon fühlte ich mich wegen der facettenreichen Missionsarbeit zu PMA hin gezogen. Was ich nicht wusste war, dass Gott alles geplant und Schritt um Schritt vorbereitet und geebnet hatte.

 In meinen Teenagerjahren verbrachte ich meine freie Zeit mit dem Bau und Flug von Modellflugzeugen. Das hat mir viel Freude gemacht und mir Ausdauer und Beharrlichkeit gelehrt. Außerdem habe ich dadurch viel über die Physik und Aerodynamik von Flugzeugen gelernt und weitergegeben. Nach Abschluss der Realschule habe ich eine 3 jährige Lehre als Automechaniker begonnen und im Rahmen der Berufsschule das Fachabitur gemacht. Während meines letzten Lehrjahres bewarb ich mich bereits bei PMA. Ich hatte weder Piloten- noch Flugzeugmechanikerlizenzen, die für einen längerfristigen Dienst bei PMA erforderlich sind. Ich ging zunächst als Kurzzeitmissionar für ein Jahr nach Yap. In dieser Zeit eröffnete sich die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Fluggerätemechaniker (amerikanische Lizenz) zu machen.

Das erste Mal weg von zuhause fing ich an, den Glauben selber zu leben und in die Tat umzusetzen.

Im Jahre 2002 ging es dann auf die Inseln als Missionar, um diese Ausbildung als Flugzeugmechaniker bei Peter Reichert, dem damaligen Leiter des Flugdienstes auf Yap, zu beginnen und ich konnte sie erfolgreich abschließen und als Flugerätemechaniker arbeiten. Neben dieser technischen Arbeit half ich in der Gemeinde mit (PMF Pacific Mission Fellowship) in den Bereichen Musik, Bibelstunden und Gefängnisarbeit.

Im Jahr 2012 eröffnete Gott eine einzigartige Gelegenheit in die Nähe von Portland (Oregon) zu ziehen, um dort eine Ausbildung bei Hillsboro Aero Academy als Berufspilot zu beginnen. Die Ausbildung dauerte etwa eineinhalb Jahre. Im Anschluss daran arbeitete ich für weitere eineinhalb Jahre als Fluglehrer, um die erforderlichen 1000 Flugstunden zu sammeln, die versicherungstechnisch für eine Tätigkeit in diesen Breitengraden des Pazifiks notwendig sind. Diese Zeit war nicht nur wertvoll, um Flugerfahrung und Flugstunden zu sammeln, sondern auch das nötige Vertrauen und die Kompetenz anzueignen, bei schlechtem Wetter und Nebel zu fliegen. Es war zusätzlich eine wunderbare Möglichkeit Jesus im Alltag meinen Studenten und anderen Ausbildern bei der Flugakdemie zu bezeugen und vorzuleben.

Im September  2015 kehrte ich nach Yap (Federated States of Micronesia) zurück und diene nun als Pilot/Mechaniker auf der Insel. Aber das ist nicht meine einzige Aufgabe. Meine Leidenschaft galt schon immer auch der Gemeinde Jesu Christi. (Epheser 4,11-16). So arbeite ich in der Gemeinde vor Ort, um mitzuhelfen und mitzudienen.

Ehre sei Gott!

Aktuelle Infos und Rundbriefe über die Ankerpersonen Dietmar und Katharina Gräber: katharina.graeber@citychapel.de

Süd-Ost-Aien: Alexander und Nelly Jeske mit Naomi

jeskeIn Vorbereitung

Ort: Süd-Ost-Asien

Familie Jeske war zwei Jahre am Eastwest College of intercultural studies New Zealand mit dem Fernziel Bibelübersetzung zu machen.Die Ausbildung haben sie im Juli 2016 beendet und sind inzwischen als Kanidaten zur Vorbereitung für die Zussammenarbeit und Ausreise mit Wycliff angenommen. Die Ausreise dürfte Herbst 2017 oder Frühjahr 2018 stattfinden. Familie Jeske mussnoch den einen oder anderen Kurs belegen, um für diese Aufgabe vorbereitet zu sein; auch benötigen sie für diese Aufgabe genuügend finanzielle Support, um in Süd-Ost-Asien leben zu können.

Bereits 2003 begann die Idee bei Alex zu reifen, irgendwann mit Wycliff die Sprachenforschung zu betreiben und für Menschen die Bibel in ihrer eigenen Sprache zu übersetzen, oder besser gesagt in ihrer Herzenssprache zugänglich zu machen. Eine große Idee, die damals angefangen hat und in den vergangenen 10 Jahren langsam mehr und mehr Form angenommen hat: 10 Jahre – eine lange Zeit.

Rumänien: Liviu und Damaris Oprescu mit Bennet und Dominic

Missionar OprescuMissionswerk: Kontaktmission

Einsatzort: Rumänien

Arbeit: unter Sinti und Roma, Gemeindearbeit, Kinderarbeit, Sozialdiakonische Dienste (Häuser bauen usw.), Alphabetisierung

Liviu und Damaris Oprescu mit den beiden Kindern Bennet und Dominic reisten im Juni 2011 mit der Missionsgesellschaft Kontaktmission nach Rumänien aus.

Sie leben in Micesti und arbeiten gemeinsam mit Livius Bruder Florin und Marianne Oprescu-Dirksen bei der Organisation „SOMEBODY CARES“ in Pauleasca, ca. 5 km von Micesti entfernt.

Liviu arbeitet am Bau einer Bildungstagesstätte mit, in der auch später der Gottesdienst stattfinden soll.

Damaris kümmert sich zuallererst um ihre beiden Kinder, und abwechselnd mit ihrer Schwägerin Marianne gestaltet sie 14tägig den Kindergottesdienst für die Altersspanne der Drei-/ bis Zehnjährigen. Außerdem hilft sie beim Sortieren der Hilfsgüter.

Weitere Infos, Rundbriefe über die Ankerperson Daniel Sasse, E-Mail

Thailand: Stefan und Anne mit Nino, Yana Malia und Elana

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Organisation: OMF International

Einsatzort: Thailand

Arbeit: Unterstützende Arbeit im Finanz- und Mitarbeiterentwicklungsbereich

Anne & Stefan sind seit 2006 in Südostasien.

Ihr Anliegen ist es Jesus an noch unerreichten Orten Asiaten, durch ihr Leben, Tun und Erzählen näher zu bringen, damit Gemeinden entstehen, die sich selbst multiplizieren.

Mit diesem Ziel waren sie bis 2012 an zwei Englisch- und Computerschulen tätig. Die Schulen haben ihnen eine „Daseinsberechtigung“  gegeben und waren der Ausgangspunkt für Kontakte und Freundschaften.

In beiden Städten gab es nur eine Handvoll Ausländer und das Bild von Christen war durch Vorurteile geprägt. Viele Einheimische dachten, Hollywoodfilme zeigen auch wie Christen leben. Die Begegnung mit Stefan und Anne war für die meisten ein erstmaliger Kontakt mit Menschen, die an Jesus Christus glauben. So konnten Vorurteile abgebaut werden und einige Leute wurden dem Evangelium gegenüber offener.

Durch den Wechsel in den unterstützenden Dienst 2013 hat sich ihr Anliegen nicht geändert. Der Schwerpunkt der täglichen Arbeit liegt jetzt auf ihren Kollegen und Teams, die vor Ort sind. Es gilt, den Mitarbeitern den Rücken frei zu halten, dass sie in ihren Städten Jesus bezeugen können.

Stefan ist für die Finanzen von rund 80 Mitarbeitern und 25 Projekten zuständig, die sich über 5 Länder verteilen.

Anne arbeitet im „Mitarbeiterentwicklungs- und Trainingsteam“ mit. Das Team ist für die Organisation und Durchführung von regelmäßigen Fortbildungen und Seminaren (z. B. Einführungskurse für neue Mitarbeiter) zuständig.

Außerdem berät Anne als Atem- Sprech und Stimmlehrerin Eltern und Kinder in unserem Arbeitsfeld und darüber hinaus im Bereich Sprachentwicklung und Sprachförderung.

„Manchmal fällt es uns schwer nicht mehr direkten Kontakt zu den Menschen zu haben, die wir als Arbeitszweig erreichen wollen. Wir vermissen mit den Einheimischen mitzuleben und mit ihnen im Gespräch zu sein. Außerdem fällt es uns nicht leicht in einem neuen Land zu leben, und noch eine zweite asiatische Sprache und Kultur lernen zu müssen. Trotzdem sind wir hier am richtigen Platz, denn wir können helfen, dass die Arbeit vor Ort leichter und flüssiger läuft, indem wir unseren Kollegen Aufgaben abnehmen, in die sie sonst viel Zeit investieren müssten, die sie dann nicht mehr mit Einheimischen verbringen können.“

Weitere Infos und Rundbriefe über die Ankerperson Steffen und Doreen Kirsamer: dskirsamer@gmx.de

www.omf.org

Tansania: Deborah Drotleff

Missionar Deborah DrotleffMissionswerk: AVC/ Nehemia

Einsatzort: Tansania

Arbeit: Jungen- und Mädchenkreis, Freizeiten, Pfadfinderarbeit, Mitarbeit im Kinderdorf „Kemondo Childrens Home“ (KCH).

Deborah Drotleff arbeitet seit Juli 2010 als Sozialpädagogin mit dem Christlichen Hilfsdienst NEHEMIA in einem Kinderdorf in Bukoba, Tansania. Da sie selbst in Tansania aufgewachsen ist, kennt sie die Kultur sehr gut und hat eine innige Beziehung zu den Menschen in Ostafrika.

Aufgrund der HIV/AIDS Epidemie, die Anfang der 80er Jahre in der Kagera Region ausgebrochen ist, gibt es in Bukoba viele Waisenkinder. Mittlerweile haben im Kemondo Children’s Home über 100 Kinder und Jugendliche ein Zuhause gefunden. Deborah ist hauptsächlich im Kinder- und Jugendbereich tätig. Dort leitet sie unterschiedliche Gruppen und ist Anlaufstelle für verschiedene Anliegen der Kinder, Jugendlichen und deren Erzieherinnen. Durch das Zusammenleben im Kinderdorf möchte sie ihnen zeigen, was es heißt, eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus zu haben und mit IHM zu leben.

Berufen leben heißt für mich, ganz klar zu wissen, dass ich nicht für meinen Plan lebe, sondern für JESUS und den Auftrag zu dem ER mich berufen hat. Außerdem begabt und befähigt ER mich dazu. Ich könnte meine Berufung niemals ohne IHN leben. Mein kleine A-Klasse (habe ich geschenkt bekommen) verdeutlich mir das. Ich fahre damit auf absoluten Busch- und Dorfstraßen in Tansania ohne Allradantrieb und die Straßen sind in einem katastrophalem Zustand. Die A-Klasse ist nicht für solche Straßen gebaut, aber er schafft es. Man ist immer zu was Größerem berufen, als man jemals selbst tun könnte – zu SEINER EHRE!

Warum tue ich diese Arbeit in Tansania?
„Mich bewegt die Liebe und Gnade mit der JESUS mich geliebt und gerettet hat. Wenn wir IHN lieben werden wir SEINE Gebote halten. Eines Seiner Gebote/Befehle heißt für uns, in alle Welt zu gehen und die FROHE BOTSCHAFT von der Vergebung und Versöhnung durch JESUS zu verkündigen! Das will ich hier in Tansania durch meine Arbeit an den verwaisten Kindern erklären und durch Wort und Tat bezeugen.“

Weitere Infos, Rundbriefe über die Ankerperson: christof.strauch@gmx.de

Holland: Rahel Hämmerling

Missionar RahelIn Vorbereitung: Cornerstone – Mission College for interculturell studies in Holland

Schon als Kind habe ich immer gesagt, dass ich einmal Missionarin werde. Mein Klassenlehrer in der Realschule hat versucht mich davon zu überzeugen Gymnasium weiterzumachen, aber ich meinte nur, als Missionarin brauch ich nicht studiert zu haben – ich erlerne einen Beruf und gehe danach ja eh in die Mission.

Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin bin ich für ein Jahr mit Co-Worker International auf die Philippinen gegangen und habe in einem Kinderheim gearbeitet. Diese Arbeit hat mich sehr erfüllt und mir viel Freude gemacht und ich habe um ein weiteres Jahr verlängert. Nach den zwei Jahren wollte ich eigentlich nochmal ein drittes Jahr dort bleiben, aber GOTT hat die Türe geschlossen. Als ich wieder in Deutschland war, habe ich mich gefragt, ob es einfach nur eine gute Zeit auf den Philippinen war oder GOTT mich wirklich in der Mission haben möchte. Ein Jahr später (August 2013) habe ich einen Einsatz von unserer Gemeinde nach Rumänien begleitet und als ich die Kinder dort gesehen und Zeit mit ihnen verbracht habe, habe ich die gleiche Liebe gespürt wie auf den Philippinen: ich möchte mit Straßenkindern, armen Kindern, Waisenkindern … arbeiten. Und das ist immer noch mein Herzenswunsch, aber ich weiß noch nicht den Ort, wo mich GOTT haben möchte.

Da viele Missionsgesellschaften eine Bibelschule voraussetzten und da ich es auch für eine wertvolle Zeit für mich persönlich und meinen Glauben sehe, bin ich jetzt auf dem Cornerstone College, um mich weiter auf die Mission vorzubereiten.

Brasilien und Paraguay: Jürgen und Anita Koesler

Missionare KoesslerMissionswerk: Deutsche Indianer Pionier Mission

Einsatzland: Brasilien und Paraguay

Arbeit: Mitarbeiterfürsorge und Feldleitung

Bis wir als Ehepaar im Jahr 1984 nacheinander unser Leben Jesus anvertrauten, hatten Glaubensgeschwister viel Zeit und Geduld in uns investiert, um uns das Wort Gottes nahe zu bringen. Auf einmal merkten wir, dass wir frei waren von Altem was uns belastete und frei für unseren Herrn. Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über. So brachten wir uns in der Kinderkircharbeit ein, hatten einen Hauskreis für junge Erwachsene und einem Frauengebetskreis in unserem Haus. Missionare hatten wir immer wieder als Gäste in den Kreisen. Mit der Zeit konnten wir uns vorstellen uns in einem inländischen Missionswerk zu engagieren. Eine paar Jahre danach kamen wir mit dem Missionsleiter der DIPM (Deutschen Indianer Pionier Mission) in Kontakt. Danach betete er für uns zwölf Monate lang, ohne unser Wissen und wir beteten ebenfalls um Wegweisung. Als er uns anfragen ließ, ob wir bereit wären die Verwaltungsleitung der Missionszentrale in Brasilien zu übernehmen, wussten wir, dass es der Wink Gottes und die Antwort auf unserer Gebete war. Unsere beiden Kinder schienen ebenso berufen zu sein. Sie waren häufig „Brückenbauer“ und ergänzten uns in Bereichen in denen wir keine Gaben hatten.

Markantes aus dieser Zeit blieb in unserem Leben bis heute präsent. Gott zu dienen und das Leben Ihm zu geben, so wie es die Geschwister an uns in früheren Jahren vorgelebt haben. Sich zu freuen, wenn neues Leben in Christus entsteht und seine Gemeinde wächst. Menschen mit offenen Herzen begleiten, sie anzuleiten, weiterzubringen und zu motivieren damit sie reife Jünger Jesus werden.

Das praktische Dienen taten wir vierzehn Jahre als Verwaltungsleiter. Unser Ziel war, den Missionaren kräfteraubende Finanz- und Verwaltungsarbeiten abzunehmen, damit sie sich dem evangelistischen und diakonischen Dienst widmen konnten. Sieben Jahre lang wurden wir immer wieder als Leiter der Teens unserer Gastgemeinde gewählt. Viele Jugendliche durften wir begleiten und heute noch sehen, dass viele Jesus im Glauben nachfolgen, einige davon als Pastoren und andere in theologischer Ausbildung.

Als Ehepaar sind wir seit 2009 in die MemberCare-Arbeit (Mitarbeiterfürsorge) der DIPM für Brasilien und Paraguay tätig und seit 2015 für zwei Jahre als Feldleiter für das Missionsfeld Paraguay. Es liegt uns am Herzen, dass Missionarskandidaten einen guten Start haben. Sie wie Missionare, ihre Familien und die Missionarsteams begleiten wir als Coach, Mentor oder Seelsorger. Die Feldleitung  erfordert nicht nur zu motivieren und zu fördern, sondern auch einzufordern. Das bedeutet Strukturen zu schaffen, Beschlüsse herbeizuführen und umzusetzen, die Zusammenarbeit von interkulturellen Teams zu fördern und sich mit Visionen beschenken zu lassen. Das können wir nur in der Abhängigkeit unseres Herrn tun. Unser Wunsch ist beizutragen, dass noch viele Menschen „frei“ von Bindungen und Gottes Kinder werden.

Missionswerk:  CFI

Einsatzland:  Demokratische Republik Kongo, Kivu-Gebiet im Osten des Landes,

Arbeit:  Berater in handwerklicher Ausbildung und wirtschaftlichen Angelegenheiten für die Baptistische Kirche CBCA

„Das Herz der Finsternis“, so nannte Joseph Conrad im Jahre 1899 in einer Erzählung den Kongo. Viele Missionare kamen in den Kongo und erzählten den Menschen von der frei machenden Botschaft von Jesu, starteten Kirchen und Menschen bekehrten sich und wurden gläubig. An einigen Orten ist das jetzt schon über 100 Jahre her. Die Missionare haben unter schwierigsten Verhältnissen gelebt und durch ihr Zeugnis viele Landstriche im Kongo „christianisiert“. Die letzten 25 Jahre in der Demokratischen Republik Kongo waren oder sind geprägt von Unruhen und Rebellion und es ist den Kirchen mit zu Verdanken, dass das Land nicht im vollständigen Chaos versunken ist. Die Menschen kennen die christlichen Werte und halten sich vielfach an diese und die Moralprinzipen, die sie von klein auf kennengelernt haben. Aber wie auch bei uns in Deutschland, so sind auch hier viele Menschen nur noch Christen aus Tradition oder weil man getauft sein muss, um einen guten Job in der Kirche zu bekommen. Daher brauchen gerade die Menschen hier in den christlichen Gebieten im Kongo wieder eine Erneuerung ihres Glaubens und das Erleben, dass der Glaube eine persönlichen Beziehung mit Jesus ist und dass der Glaube nicht nur aus Regeln und Gesetzten besteht, die es zu befolgen gilt.

Zwei Jahre habe ich dieses während meiner Arbeit im kirchlich geführten Ausbildungszentrum „Centre Uhai Kikyo“ in Butembo versucht zu vermitteln. Jedes Halbjahr haben wir dort ca. 150 Auszubildende in unterschiedlichsten Ausbildungsberufen unterrichtet. Im Herbst 2016 fielen Rebellen in die Stadt ein und daher musste ich meinen Dienst in Butembo beenden. Anfang 2017 ging ich zurück in den Kongo und zwar nach Goma, in die Provinzhauptstadt des Nord-Kivu. In Goma ist das Leben aufgrund einer hohen Anzahl von Blauhelmsoldaten und der Grenznähe zu Ruanda deutlich sicherer.Die Kirche baut in Goma gerade ein neues Ausbildungszentrum auf, extra etwas außerhalb der Stadt, damit auch dort junge Leute die Möglichkeit zur Ausbildung erhalten und nicht jeden Tag viel Geld für die Transportmöglichkeiten in die Stadt ausgeben müssen. Ziel ist es den jungen Menschen mit der Ausbildung eine Einnahmemöglichkeit zu geben und die Lebensbedingungen von ihnen und ihren Familien zu verbessern. In Butembo schafften es einige sogar sich nach ihrer Ausbildung selbstständig zu machen und dann eigene junge Leute auszubilden.

Ferner berate ich die Leitung des kirchlich geführten Gästehauses in wirtschaftlichen Angelegenheiten und wir versuchen zusammen Ideen zu entwickeln, die Auslastungsrate und Attraktivität des Gästehauses zu erhöhen.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an meine Ankerperson Jan Schuppert, mein Basisteam, der ganzen City Chapel und anderen Personen für die Unterstützung in Gebet und mit Spenden.